Flexible Arbeitszeit

Lesen Sie hier, wie eine flexible Arbeitszeit den Arbeitsalltag modernisiert und so Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen hält!

Aktualisiert: März 2022

Moderne Arbeitszeitmodelle für moderne Arbeitnehmer

Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen oder diese im Unternehmen zu halten, ist das Ziel vieler Arbeitgeber. Bedingt durch die hohe Nachfrage an qualifizierter Arbeitskraft sind Arbeitnehmer immer häufiger in der Position, das für sie beste Jobangebot wählen zu können. Unternehmer sind daher im Zugzwang und sollten es nicht vernachlässigen, potenziellen und bestehende Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gute Benefits und faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Flexible Arbeitszeiten spielen in diesem Bereich eine zunehmend wichtige Rolle.

Heutzutage ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unabdingbar. Um qualifizierte Arbeitskräfte nicht an die Konkurrenz zu verlieren, muss das Unternehmen Möglichkeiten schaffen, um flexibel arbeiten zu können. Die Arbeitszeitflexibilisierung erlaubt es Angestellten, die gewünschte Work-Life-Balance zu realisieren.

Denn Ferien, Urlaubszeiten und Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen bestimmen nicht nur das Privat-, sondern auch das Berufsleben. Starre Arbeitszeitmodelle erschweren es hier vor allem Eltern mit jungen Kindern den gewünschten Karriereweg einzuschlagen.

Aber nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Familie haben Interesse und Bedarf an flexibler Arbeitszeit. Der Wunsch nach Work-Life-Balance gewinnt zunehmend an subjektiver Bedeutung. Somit sollte die Nachfrage nach flexibler Arbeitszeit für alle Mitarbeitenden in einem Unternehmen adäquat adressiert werden.

Was bedeutet flexible Arbeitszeit und welche Arbeitszeitmodelle gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Mitarbeitenden flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen. Dabei ist die Wahl für ein flexibles Arbeitsmodell abhängig vom Unternehmen und den Bedürfnissen des Arbeitnehmers. Für ein Unternehmen mit Nachtproduktion und Schichtdienst sieht das Angebot anders aus als für ein Ladengeschäft mit festen Öffnungszeiten. Hier ist es also wichtig, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten für alle Parteien zu optimieren.

Teilzeit als funktionaler Klassiker

Für die Arbeit in Teilzeit ist eine große Nachfrage vorhanden. Die Arbeitszeit wird auf die gewünschten Tage verteilt. So können die Anforderungen des Arbeitgebers (z.B. Jour-Fixe-Termine oder Servicezeiten) und des Arbeitnehmers (Kita-Öffnungszeiten, Schultag) abgestimmt werden.

Das flexible Arbeitszeitmodell der Teilzeit eignet sich auch gut, um nach der Elternzeit wieder Stück für Stück ins Berufsleben einzusteigen und es kann somit als Wiedereingliederung genutzt werden.

Aber diese Art der Arbeitszeitflexibilisierung ist nicht immer interessant. Denn während die Flexibilität hier natürlich von Vorteil ist, müssen sich Beschäftigte mit einer geringeren Entlohnung abfinden.

Gleitzeit für flexible Zeitgestaltung

Gleitzeit ist ein System, in dem Vollzeitkräfte die Möglichkeit haben, den Start und das Ende ihrer Arbeitszeit selbst zu bestimmen. Hier ist ein betrieblicher Rahmen angesetzt (z.B. 9 bis 15 Uhr), welcher die Kernarbeitszeit definiert. Außerhalb dieser Zeiten kann dann selbst über den Beginn und das Ende der Arbeitszeit entschiedenwerden.

Der große Vorteil ist die schnelle Umsetzbarkeit für Unternehmen - es ist keine kollektivvertragliche Zulassung nötig. Lediglich die interne Organisation muss darauf abgestimmt werden, dass das Gleitzeitmodell erfolgreich für alle umgesetzt werden kann.

Rechtliche Rahmenbedingungen v. a. im Bezug auf die Maximalarbeitszeit müssen berücksichtigt werden. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf im Durchschnitt nicht über 40 Stunden sein, außer es ist eine Übertragungsmöglichkeit vorhanden. Aber auch dann liegt die Maximalarbeitszeit bei 50 Wochenstunden.

Mit dem Wochenarbeitszeit Modell flexibel aussetzen

Für dieses flexible Arbeitszeitmodell werden Tage innerhalb einer Woche als Arbeitszeit festgelegt. An diesen müssen Arbeitnehmende länger arbeiten, können dafür aber an einen festgelegten Tag der Woche pausieren.

Innerhalb eines Teams können so einzelne Personen an einen festgelegten Tag der Woche pausieren und fangen dafür umgekehrt den Wegfall der Kollegen an den anderen Tagen ab. Dieses Modell eignet sich vor allem für gut organisierte Teams und kleinere Einheiten innerhalb eines Unternehmens, um den Aufwand der Koordination so gering wie möglich zu halten.

Es hat sich gezeigt, dass diese Arbeitszeitflexibilisierung für feste und wiederkehrende Termine wie eine ärztliche Behandlung oder die Kinderbetreuung besonders vorteilhaft ist. Es bietet den Angestellten vor allem auch die Möglichkeit, im Wechsel den beliebten Freitag von Zeit zu Zeit frei zu bekommen – ideal, um ein ausgewogenes Arbeitsleben zu gestalten.

Wer auf dieses Modell umstellen möchte, muss den entstehenden Mehraufwand an den Arbeitstagen berücksichtigen und eine realistische Einschätzung der Umsetzbarkeit haben.

Mit Teleworking von zu Hause arbeiten

Während der Corona Pandemie ist die Arbeit im Homeoffice stärker in den Fokus gerückt. So kann das Homeoffice für Eltern eine Entlastung sein, sofern die Kinder nicht ständiger Beaufsichtigung und Aufmerksamkeit bedürfen.

Doch nicht nur Eltern profitieren von diesem Remote-Modell: Besonders für Arbeitnehmer mit langen Arbeitswegen kann ein (dauerhaftes) Homeoffice eine finanzielle und zeitliche Entlastung darstellen.

Auch Menschen, die ihrer Freizeit einen hohen Stellenwert beimessen und sich gut organisieren können, können in einem 100 % Homeoffice Modell selbst bestimmen und organisieren, wie ihr Tag gestaltet ist.

Aus Arbeitgebersicht ist hier eine hohe Vertrauensbasis notwendig - niemand möchte kontrolliert werden. Über feste Abstimmungstermine und Teamsitzungen können die laufenden Projekte jedoch gut abgestimmt werden.

Außerdem sind Einsparungen bei Räumlichkeiten möglich. Allerdings sollten Maßnahmen für ein funktionierendes Miteinander ergriffen werden:

  • Regelmäßige Teamevents
  • Analog zur Tasse Kaffee zwischen Tür und Angel
  • Möglichkeiten zum ungezwungenen Austausch auch Remote anbieten
  • Feedback-Telefonate
  • Digitale Kaffeeküche mit Chat und schwarzem Brett

Von Mitarbeitenden wird im Homeoffice ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit abverlangt. Außerdem ist zu bedenken, dass sich flexible Arbeitsmodelle mit Remote-Work nicht für jede Branche eignen.

Jobsharing zur Besetzung wichtiger Positionen

In einigen Fällen müssen Arbeitsplätze dauerhaft besetzt sein. Das gilt zum Beispiel in der Verwaltung, in der Lohnbuchhaltung und anderen internen Einheiten. Brauchen Mitarbeiter einer Organisation auf wichtigen Positionen mehr Flexibilität, ist es dem Unternehmen oft nicht möglich, auf herkömmliche Arbeitszeitmodelle zu setzen. Moderne Arbeitszeitmodelle wie das Jobsharing bieten hier eine Lösung.

Beim Jobsharing sind viele Wege denkbar: So kann eine Position mit mehreren Arbeitnehmern besetzt werden, welche die anfallende Zeit innerhalb einer Woche unter sich aufteilen. Auch können sich mehrere Mitarbeitende die anfallende Arbeit für mehrere Positionen teilen.

Neben der Flexibilität für die Mitarbeiter besteht hier die Chance, den qualifizierten Input der Mitarbeiter zu kombinieren – was vor allem für Führungskräfte einen Vorteil mit sich bringt. Denn optimierte Arbeitsstrategien wirken sich in der Regel positiv auf das Team und die Mitarbeitermotivation aus.

Um Jobsharing erfolgreich zu implementieren, ist ein hohes Maß an Organisation notwendig - gute und genaue Absprache sind absolut unabdingbar. Zudem ist es kein Modell für Arbeitnehmer, die Vollzeit arbeiten möchten. Aber die Nachfrage für gut bezahlte Führungspositionen mit einer mittleren Arbeitslast wächst – Jobsharing ermöglicht es Unternehmen, den Input von mehreren qualifizierten Arbeitskräften zu nutzen.

Vertrauensarbeitszeit für moderne Unternehmen

Wer mit einer modernen Arbeitszeitflexibilisierung die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden besonders stärken möchte, der kann auf dieses Modell zurückgreifen. In diesem Szenario werden keine festen Arbeitszeiten vereinbart. In der Regel findet auch kein festes Zeiten-Tracking statt.

Stattdessen wird ein wöchentliches Stundenpensum vereinbart, innerhalb dessen auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet wird. Dadurch ermöglicht der Arbeitgeber den Mitarbeitenden, die aufgebrachte Zeit flexibel einzubringen. Auch hier ist ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit absolut notwendig und ein gutes Zeitmanagement ist von Vorteil.

Das Modell könnte sich im Rahmen von Überstunden und Mehrarbeit als problematisch erweisen. Daher müssen für diese Fälle von Anfang an klare Regelungen getroffen werden.

Steigern Sie Ihre Mitarbeiterzufriedenheit und informieren Sie sich über die Möglichkeit, den Arbeitsalltag flexibler zu gestalten!

Mit Benefits belohnen - wir beraten Sie gerne. 

Mit givve® die Mitarbeitermotivation steigern

Neben flexibler Arbeitszeit können Unternehmen noch weitere Benefits in ihre Unternehmensphilosophie integrieren, um Mitarbeiter zu halten und neue Fachkräfte zu gewinnen.

givve® unterstützt und berät Sie dabei, Benefits für beide Seiten optimiert zu integrieren.

Die givve® Card

Die givve® Card ist eine flexible Lösung für den Sachbezug. Sie kann mit dem gewünschten Betrag aufgeladen und als normales Zahlungsmittel bei allen Akzeptanzpartnern verwendet werden. Die Vorteile sind vielseitig:

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Bitte beachten: Wir dürfen keine Rechts- oder Steuerberatung erbringen. Die hier erhaltenen Informationen sind als allgemeine Informationen zu unseren Produkten, givve® Card und givve® Lunch, zu verstehen. Wir bitten Sie, die für Ihre Fragestellungen relevanten Details aus steuerlicher und rechtlicher Sicht von Ihrem Steuer- bzw. Rechtsberater eingehend prüfen zu lassen, um den für Sie bestmögliche Einsatz unserer Produkte sicherzustellen. Wir übernehmen keine Haftung.

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