givve® Card

Verkauf WDCS an Railsbank

Wirecard_Statement

givve® hat den Karten-Emittenten gewechselt

Wir halten unser Versprechen gegenüber Kunden, Partnern und Kartenhaltern und haben kurzfristig den Wechsel des Karten-Emittenten durchgeführt, um Ihnen auch weiterhin eine sichere Finanzdienstleistung anzubieten. 

Wir freuen uns Ihnen zu bestätigen: Wir haben am 17. November 2020 den Emittenten unserer givve® Mastercard® von der Wirecard Card Solutions Limited (WDCS) zur PayrNet Limited (Railsbank) gewechselt. 

Mit dem Wechsel zur Railsbank sichern wir uns den richtigen Partner, der unserem Anspruch auf technologische Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Innovationskraft gerecht wird und garantieren unseren Kunden damit weiterhin die beste Lösung zur Umsetzung von Sachbezügen und Sachzuwendungen.  

Für alle Karteninhaber wird dieser Prozess keinerlei Auswirkungen haben.

Hier geht's zum Statement der Railsbank.

 

Unter folgendem Link können Sie sich ein Informationsblatt für Kartenhalter der givve® Card als pdf herunterladen und für ihre Kommunikation nutzen:

Infos zur Railsbank

Railsbank gehört zu den führenden Unternehmen der Fintech Branche und ist inzwischen weltweit vertreten, weitere Expansionen sind in Planung.

Die Railsbank vertreibt die Finanzprodukte von mehr als 130 Kunden weltweit. Mit mehr als 10 Millionen Karten in der Pipeline.

Für Inhaber der givve® Card gibt es keine Auswirkungen!

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FAQ:

Wieso kann der Wechsel des Emittenten so kurzfristig umgesetzt werden?
Sowohl die Wirecard Card Solutions Limited als auch PayrNet Limited (Railsbank) haben dem Wechsel des Emittenten zugestimmt.

Wann findet der Wechsel zur Railsbank statt?
Die Migration des Kartenprogramms von der WDCS zur Railsbank ist bereits gestartet. Das givve® Card Kartenprogramm wird voraussichtlich bis spätestens 17. November 2020 migriert. 

An welches Unternehmen der Railsbank wird das givve® Kartenprogramm migriert?
Das givve® Card Kartenprogramm wird vollständig an die PayrNet Limited, eine 100 %ige Tochter der Railsbank Technology Ltd., migriert. 

Welche E-Geld Lizenzen besitzt PayrNet?
PayrNet (Railsbank) besitzt E-Geld Lizenzen sowohl in Großbritannien unter Aufsicht der Financial Conduct Authority (FCA) als auch in Litauen unter Aufsicht der Bank of Lithuania. 

Wie funktioniert die Übertragung der Karten auf die Railsbank?
Die Migration wird Karteninhaber nicht beeinträchtigen. Das Kartengeschäft wird direkt digital übertragen. Physische Änderungen sind nicht notwendig. Für die Migration wurden spezielle Teams geschaffen, um den Wechsel zu beschleunigen und um einen reibungslosen Übergang von einem Emittenten zum anderen zu gewährleisten. 

Ändert sich etwas an bestehenden givve® Cards?
Nein, bereits herausgegebene Karten müssen innerhalb der Kartengültigkeit nicht ausgetauscht werden, auch wenn auf der Rückseite der Karten die WDCS als Emittent aufgeführt ist. An den Karten muss physisch also nichts geändert werden (die Umstellung erfolgt digital), die Karten können wie gewohnt weiterhin eingesetzt werden. 

Was genau ändert sich bei neuen oder erneuerten Karten?
Jede neue Karte, auch die Karte, die nach Ablauf der Kartengültigkeit erneuert wird, wird auf der Rückseite der Karte mit dem Emittent PayrNet (Railsbank) herausgegeben. Es kann aber sein, dass über einen begrenzten Zeitraum nach dem Wechsel des E-Geld Emittenten zu PayrNet (Railsbank) noch Karten mit dem Vermerk WDCS auf der Rückseite herausgegeben werden, da wir den Bestand an Kartenrohlingen mit dieser Prägung erst aufbrauchen müssen.

Bleibt das Guthaben auf den givve® Cards bestehen?
Ja, das Guthaben auf den Karten bleibt bestehen und ist jederzeit verfügbar.

Gibt es einen Aufwand für givve® Kunden und Kartennutzer?
Nein, es gibt keinerlei Aufwand für Kunden und Karteninhaber. givve® regelt die Übertragung des Kartenprogramms auf die Railsbank so, dass Kunden und Karteninhaber nichts mitbekommen.

Ist die Sicherheit der Guthaben gewährleistet?
Ja, wir bieten Ihnen auch weiterhin eine sichere Finanzdienstleistung. Der Insolvenzschutz funktioniert wie gehabt. Die Einlagen werden auf einem Sammeltreuhandkonto bei Crédit Mutuel Arkéa eingelagert. Das Einlagenkonto ist ein sogenannter „Segregated Account“ und ist vor jeglichem Zugriff, z.B. durch givve® oder auch durch PayrNet (Railsbank) geschützt. Die BIN (Bank Identification Number) über die unsere Karten ausgegeben werden gehört givve. Diese BIN war unter der „Schirmherrschaft“ der WDCS, jetzt ziehen wir diese lediglich zur Railsbank um.

Hat der Brexit Auswirkungen auf die givve® Card?
Nein. PayrNet (Railsbank) ermöglicht es, dass Karten nach dem Brexit über die UAB PayrNet ausgegeben werden, womit sichergestellt ist, dass die givve® Card immer von einem in der EU ansässigen Emittenten herausgegeben wird.

Ändert sich etwas an der Zusammenarbeit mit givve®?
Nein, die Zusammenarbeit mit givve® läuft wie gewohnt weiter. Alle Verträge behalten ihre Gültigkeit.

Werden alle Kooperationen fortgeführt?
Unser technischer Dienstleister, Global Processing Services Ltd. (GPS), ein für Mastercard® akkreditierter Prozessor mit einer weltweiten Expertise für PrePaid-Produkte bleibt Partner von givve. Die GPS sorgt zuverlässig dafür, dass mit den givve® Karten jederzeit im Mastercard® Netzwerk gezahlt werden kann. Die E-Geld Beträge werden in Zukunft bei der Crédit Mutuel Arkéa auf Sicherungskonten (Safeguarding Accounts) eingelagert. Die in Deutschland ansässige Exceet Card Group AG ist Kartenproduzent für die givve® Card und bleibt ebenfalls Partner von givve. Exceet ist ein auf Elektronik und Sicherheitssysteme spezialisiertes Technologieunternehmen. Exceet hat die offizielle Lizenz Kreditkarten, unter anderem die Mastercard, zu produzieren.

Welche Rolle spielt die FCA?
Die Financial Conduct Authority ist eine unabhängige Finanzmarktaufsichtsbehörde im Vereinigten Königreich. Die FCA stand in ständigem Kontakt mit WDCS und ist eng in deren Aufsicht eingebunden.

Was passiert jetzt mit der WDCS? 
Da die WDCS eng mit der Railsbank zusammenarbeitet, wird das Geschäft in den kommenden Wochen wie gewohnt weiterlaufen um eine erfolgreiche Migration zu gewährleisten.

Ist die WDCS pleite gegangen?
Nein, das Unternehmen ist nicht in ein Insolvenzverfahren verwickelt und wird das Geschäft während der Migration wie gewohnt fortsetzen. Das Hauptziel der WDCS bleibt, ihren Kunden weiterhin den gewohnten Service zu bieten. 

Wo finde ich einen Rechtshinweis zum aktuellen Emittenten der givve® Card?
Wir haben unseren Rechtshinweis zum Herausgeber der givve® Karten auf unserer Website veröffentlicht, unter: https://givve.com/de/rechtshinweis-emittent

Vergangene Informationen zur WDCS

Verkauf der WDCS an Railsbank

Stand 03.09.2020

Unser Karten-Emittent die WDCS (Wirecard Card Solutions Ltd.) hat uns informiert: Es wird ein Verkauf der WDCS über einen Asset-Deal an die Railsbank erfolgen. 

Ein Asset-Deal ist ein Unternehmenskauf, bei dem Wirtschaftsgüter (engl. Assets), wahlweise auch nur einzelne Geschäftsbereiche des Unternehmens, übertragen werden. 

Die Railsbank gehörte von Anfang an zu den von uns favorisierten E-Geld Emittenten, da die Railsbank unserem Anspruch an technologischer Leistungsfähigkeit und schneller Umstellung des gesamten givve® Kartenprogramms gerecht wird. Die Railsbank ist ein technologiegetriebener, fortschrittlicher und digital affiner Finanzdienstleister, welcher uns mit Expertise und hohen Sicherheitsansprüchen überzeugt hat.

Der Übergangsprozess findet im Hintergrund statt, ohne Kartenhalter, Kunden und Partner in der Nutzung der givve® Cards zu beeinträchtigen. Somit entstehen für Sie keinerlei Aufwand oder Kosten!

 

Railsbank Gründer Nigel Verdon sagt gegenüber dem Handelsblatt folgendes zum Asset-Deal:

“Bei dem Deal gehe es ausschließlich um das Kartengeschäft, nicht um die Zahlungsabwicklung für Händler, betont Railsbank-Gründer Nigel Verdon. [...] Das Kartengeschäft hingegen sei solide.”

Mehr dazu lesen Sie in diesem Handelsblatt-Artikel.

Wiederaufnahme der Zahlungsdienste

Stand 30.06.2020

Die FCA (Financial Conduct Authority, Finanzaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs) hat offiziell bestätigt, dass die Zahlungsdienste der WDCS zum 30.06.2020 um 00.01 Uhr wieder aufgenommen wurden. Daher sind die Guthaben der givve® Cards wieder wie gewohnt verfügbar. 

 

Mitteilungen der Wirecard Card Solutions Ltd.

Stand 27.06.2020

Die Financial Conduct Authority (FCA), Finanzaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs hat am Freitag, 26. Juni 2020, angeordnet, dass die Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS) kein E-Geld mehr ausgeben und keine Zahlungsdienste mehr ausführen darf. Die Anordnungen haben das Ziel das Vermögen der WDCS und somit die Kundengelder zu sichern. 

Die E-Mail der WDCS vom 27.06.2020 enthält hierzu den folgenden Passus, indem die WDCS sich für die aktuelle Lage entschuldigt:

“We apologise that you are not currently able to use your givve® Card. This has occurred because the Electronic Money Institution which issues your givve® Card, Wirecard Card Solutions Limited (WDCS), has had restrictions imposed on its operations by the Financial Conduct Authority (FCA). These restrictions mean that WDCS is not currently permitted perform any operations relating to your givve® Card, including loading funds, redeeming funds, making / processing card or any other transactions.” 

 

Stand 24.06.2020

Die Wirecard Card Solutions Ltd. („WDCS“) ist ein E-Geld-Institut im Vereinigten Königreich und wird durch die Financial Conduct Authority beaufsichtigt (Instituts-Nr. 900051). Die WDCS ist Emittentin der givve® Card.

Im Hinblick auf die Sicherheit der Kundengelder erklärte die WDCS am 24.06.2020:

“All funds relating to customer activity are held in Safeguarding accounts in credit institutions in the UK and the EEA e.g. Barclays and Deutsche Banks. Absolutely no customer funds are held in Wirecard Bank.”

Aus dem Englischen übersetzt: „Alle Gelder in Bezug auf Kundentransaktionen werden auf Sicherungskonten bei Kreditinstituten im Vereinigten Königreich oder im Europäischen Wirtschaftsraum verwahrt, zum Beispiel bei Barclays und der Deutschen Bank. Es werden keine Kundengelder bei der Wirecard Bank verwahrt.“

Weitere Informationen finden Sie in dem Statement der WDCS, das wir am 24.06.2020 erhielten.

Die Regelungen zur Sicherung von Kundengeldern können Sie im Internet abrufen unter: http://www.legislation.gov.uk/uksi/2011/99/contents/made 

Situation der WDCS

Stand: 25.06.2020


Die Wirecard AG hat ihre Bilanz des Geschäftsjahres 2019 sowie des ersten Quartals 2020 zurückgenommen. Daraufhin ist der Aktienkurs stark eingebrochen und das Unternehmen sieht sich mit großen Schwierigkeiten konfrontiert.


Die Wirecard Card Solutions Ltd. ist eine eigenständige Einheit, mit eigenen Lizenzen und 3rd Party Banking Beziehungen sowie unabhängiger Wirtschaftsprüfung. Die entsprechenden Wirtschaftsberichte werden im Gesellschaftsregister des Vereinigten Königreichs veröffentlicht. 

Die aktuellen Berichte über finanzielle Angelegenheiten der Wirecard AG sind in keinster Weise mit der Wirecard Solutions Ltd. oder deren Kunden verbunden. 

Alle Geldmittel, welche in Verbindung zu Kundenaktivitäten stehen, sind auf sicheren Konten von Kreditinstituten im Vereinigten Königreich oder dem Europäischen Wirtschaftsraum eingelagert, so zum Beispiel bei der Deutschen Bank und der Barclays Bank. Keinerlei Kundengelder sind bei der Wirecard Bank eingelagert:

 

“Wirecard Card Solutions ltd. is a self-sufficient and separate profitable entity in its own right, with its own regulatory licenses and scheme memberships, 3rd Party Banking relationships and independently audited. Our accounts are published on Companies House.

We can confidently say that the current reports and questions over aspects of Wirecard AG’s Financial Statements, are not connected with Wirecard Card Solutions or any of our clients at all. Wirecard Card Solutions Ltd are also independent.

All funds relating to customer activity are held in Safeguarding accounts in credit institutions in the UK and the EEA e.g. Barclays and Deutsche Banks. Absolutely no customer funds are held in Wirecard Bank.”

Joanne Parker Ridgway | Head of Account Management | Wirecard Card Solutions Ltd.

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Statement der WDCS zur Absicherung von Kundengeldern

Sinngemäße Übersetzung des Originaltextes:

 

“Wirecard Card Solutions Limited (“WDCS”) ist im Vereinigten Königreich als Emittent (Herausgeber) von elektronischem Geld durch die Financial Conduct Authority (FCA), mit der Referenznummer 900051 autorisiert und reguliert. 

Obwohl Geldmittel, welche von E-Geld Emittenten gehalten werden, nicht vom Financial Services Compensation Scheme (“FSCS”) (Fonds zur letztinstanzlichen Entschädigung der Kunden von Finanzdienstleistungsunternehmen) abgedeckt werden, ist WDCS per Gesetz dazu verpflichtet die Anforderungen der FCA Verordnungen zur Absicherung von E-Geld zu erfüllen.

Die Verordnung 20 der Electronic Money Regulations 2011 ("EMRs") verlangt von E-Geld Emittenten die Absicherung relevanter Geldmittel. Das bezieht sich auf Geldmittel, die im Austausch für herausgegebenes E-Geld erhalten wurden. Verordnung 21 der EMRs legt dar, dass ein E-Geld Emittent die Absicherung durch Trennung der relevanten Geldmittel von anderen gehaltenen Geldmittel sicherstellen kann. Diese Verordnungen sind so gestaltet, dass gewährleistet werden kann, dass die Geldmittel von Kunden auf separaten Konten abgesichert sind, um sie vor Forderungen von dritten Gläubigern der WDCS abzusichern und um zu gewährleisten, dass die Geldmittel nicht mit dem Arbeitskapital oder Vermögenswerten der WDCS vermischt werden.

WDCS erfüllt diese gesetzlichen Anforderungen vollständig, indem Geldmittel von Kunden separat auf Konten, welche ausdrücklich als Kundengelder gezeichnet sind, bei zugelassenen Kreditinstituten in UK und der EU abgesichert werden. Diese zugelassenen Kreditinstitute schließen UK Banken, welche von der Financial Conduct Authority autorisiert sind Einlagen anzunehmen (einschließlich UK Niederlassungen von Kreditinstituten aus Drittstaaten) und Unternehmen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, welche von der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörde des Heimatlandes als Kreditinstitute zugelassen sind, ein.”

Wirecard Card Solutions Limited

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Stimmen aus der Presse

Handelsblatt, 25. Juni 2020: "Kunden gehen auf Abstand zu Wirecard – Die Suche nach Alternativen läuft"
 

"givve-Geschäftsführer Patrick Löffler verweist auf die Eigenständigkeit der britischen Wirecard Card Solutions (WDCS) als kartenherausgebendes Institut. „Wir bevorzugen deren Technologie und halten es auch für vorteilhaft, dass das Unternehmen losgelöst von der deutschen Wirecard agiert“, sagt er."

Quelle: www.handelsblatt.com

 

Wirtschaftswoche, 24. Juni 2020: "Wirecard-Prepaidkreditkarte: Geld bei Volksbank und Barclay's gesichert"


"givve® schreibt in den Geschäftsbedingungen, die Ladebeträge seien durch eine garantierte Einlagensicherung bei der Barclays Bank vor Insolvenzen geschützt. Die Bank verwalte die Guthaben treuhänderisch auf den Namen der Wirecard Solutions, sie gingen jedoch nicht in deren Besitz über. „Damit ist das Guthaben jeder einzelnen givve-Card gegen die Insolvenz aller beteiligten Partner (inklusive givve®, Wirecard und Barclays) geschützt“, heißt es – der EU-Einlagensicherung sei Dank."

Quelle: www.wiwo.de 

 

Sifted (UK), 24. Juni 2020: "Fintech sector grapples with Wirecard fallout"


"Although WCS sits inside the Wirecard group, WCS is an entirely independent subsidiary that has its own board, regulatory and accounting standards. WCS is also financially self-sufficient; it recorded a £2.5m pre-tax profit in 2018, according to Companies House Filings."

"WCS also does not store users’ funds on behalf of its fintech client — it only settles card payments. As such, consumers’ money is ring-fenced in partner banks like Barclays*, so individual fintechs will not have their balances affected."


Quelle: https://sifted.eu